Erklärt
Vorurteil
Ein Vorurteil ist eine vorgefasste, meist negative Meinung über Personen oder Gruppen, die kaum von konkreten Erfahrungen korrigiert wird.
Vorurteile entstehen oft aus gruppenbezogenen Zuschreibungen, die durch Erziehung, Medien oder den Umgang im Umfeld verfestigt werden. Sie wirken auch dann, wenn Menschen sich bewusst davon distanzieren, etwa indem sie bei Bewerbungen unbewusst bestimmte Namen oder Herkünfte bevorzugen. Die Sozialpsychologie und Soziologie untersuchen diese Mechanismen seit Jahrzehnten.
Für Forschungsarbeiten ist wichtig, Vorurteile von begründeter Kritik zu unterscheiden. Wer Befragungen zu Einstellungen auswertet, sollte messen, wie stabil eine Meinung gegenüber neuen Informationen ist. Bei der Analyse lohnt sich der Blick auf Quellen, in denen Vorurteile sichtbar werden, etwa in Medienberichten oder Umfragen.
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- IdentitätIdentität ist das Selbstverständnis einer Person, das sich in Auseinandersetzung mit anderen und mit gesellschaftlichen Erwartungen herausbildet.
- Soziale UngleichheitSoziale Ungleichheit ist die ungleiche Verteilung von Einkommen, Bildung, Macht und Prestige zwischen Gruppen oder Personen einer Gesellschaft.
- GruppeEine soziale Gruppe ist eine Mehrzahl von Personen, die durch wiederholte Interaktion, gemeinsame Ziele oder ein Wir-Gefühl miteinander verbunden sind.